Den Herbst erforschen


Forschen und Experimentieren in der 2c (Zeitraum: Herbst 2021)

 

In den letzten Wochen konnten die Kinder der 2c den Herbst mit vielen Sinnen erforschen.

 

In diese Unterrichtssequenz starteten wir draußen. Frau Moll gab uns den Auftrag in Zweiergruppen verschiedene Dinge in einem Eierkarton zu sammeln.

Dabei sollte etwas „Buntes, Stacheliges, Rotes, Spitzes, Weiches…“dabei sein. Auch ein Schneckenhaus sollten wir in unsere „Schatzkiste“ legen. Das war besonders schwer. Ganz genau untersuchten wir die Wiesen und Hecken unseres Schulgeländes. Die lange Suche zahlte sich schließlich aus, den wir entdeckten tatsächlich auch kleine Schneckenhäuser. Sehr gespannt waren wir in der Abschlussrunde auf die Funde der anderen Kinder.

 

An einem weiteren Nachmittag erforschten wir die Heckenfrüchte.

Besonders große Freude hatten wir bei der Erkundung der Heckenrose. Bei dem bekannten Lied „Ein Männlein steht im Walde“ erkannten wir schnell, dass es sich um die Hagebutte handeln musste. Anschließend erforschten wir die Oberfläche der Früchte genau, indem wir diese genau betrachteten und betasteten. Interessant war es auch mal in das Innere der Frucht zu sehen, aus der leckere Marmelade gekocht werden kann. Dort entdeckten wir die Kerne, die sicher auch als Juckpulver verwendet werden können.

Mit viel Freude gelangen uns detaillierte Forscherzeichnungen. 

In einer anderen Stunde wurde die Struktur der Herbstblätter genauer unter die Lupe genommen. 

Dafür legten wir unser Lieblingsherbstblatt unter ein weißes Papier. Indem man mit Wachsmalkreide nun kräftig darüber malt, erhält man die Struktur des Blattes. Dabei konnten wir deutlich die Gefäße erkennen, in denen Wasser und Nährstoffe transportiert werden.

Vor allem die Färbung der Blätter macht den Herbst zu so einer bunten Jahreszeit. In die Unterrichtseinheit zur Entdeckung der Herbstfarben starteten wir mit dem Lied „Der Herbst ist da“. 

Anschließend durfte jedes Kind sein Lieblingsblatt besonders genau beschreiben. Hier wurde deutlich: Jede Färbung ist einzigartig. Weiter lernten wir, dass ein Baum den grünen Farbstoff, das Chlorophyll im Herbst abbaut und bis zum Frühjahr in den Wurzeln, Ästen und im Stamm einlagert. So werden auch die anderen Farben wie orange, rot, gelb… sichtbar. In einem Versuch mit Wachsmalkreide konnten wir den Wandel der Blätter selbst nachvollziehen.

 

Am besten kann man der bunten Jahreszeit natürlich draußen begegnen. In verschiedenen Gruppen waren wir deshalb in der folgenden Woche auf dem Pausenhof unterwegs, um bunte Herbstmandalas zu legen. Ein Nachteil hat ein solches Kunstwerk natürlich, es kann im Nu vom Wind davon geweht werden. Daher hielten wir unsere Mandalas stolz auf den folgenden Fotos fest.

 

Wir freuen uns noch auf viele weitere interessante Entdeckungen in diesem Schuljahr!